Vorsorge & Selbstbestimmung: Patientenverfügung

18. Februar 2026, 17–19 Uhr, in der Stadtbibliothek Spandau

Was soll­te eine Patienten­verfügung beinhal­ten? Wel­che recht­li­chen Aspek­te sind zu beach­ten? Wel­che wei­te­ren Vor­sor­ge­do­ku­men­te gibt es?

Wenn eine Patienten­verfügung nicht ein­deu­tig ist, ent­schei­den ande­re – oft mit Hightech‑Medizin, selbst wenn der Mensch nicht mehr ansprech­bar ist.
Wie lässt sich qual­vol­le Über­the­ra­pie ver­hin­dern?
Der Vor­trag zeigt, wel­che Gren­zen vie­le Ver­fü­gun­gen haben und wie sie sinn­voll erwei­tert wer­den kön­nen.

Refe­rent: Frank Spa­de

Ort: Stadt­bi­blio­thek Span­dau, 13597 Ber­lin, Carl-Schurz-Stra­ße 13

Anmel­dung: 030 90279–551 oder

Die Teil­nah­me ist kos­ten­los

Sterbefasten – Verzicht auf Essen und Trinken am Lebensende?

14. März 2026, 10:15 bis 11:45 Uhr,
VHS im Bildungsforum Potsdam

Eine natür­li­che, huma­ne und men­schen­wür­di­ge Art selbst­be­stimmt aus dem Leben zu schei­den, ist der Ver­zicht auf Essen und Trin­ken. Das machen Men­schen und Tie­re seit Jahr­mil­lio­nen. In Hos­pi­zen ist das all­täg­li­che Pra­xis. Hun­ger ist kein Schmerz und gegen Durst hilft häu­fi­ges Mund aus­spü­len und gute Mund­pfle­ge. Die­se gewalt­lo­se Metho­de zu ken­nen, kann die Angst vor einem qual­vol­len Lebens­en­de neh­men und die Nut­zung ande­rer Metho­den über­flüs­sig machen. Da sie eini­ge Tage dau­ert, ist ange­mes­se­nes Abschied­neh­men oder auch ein Ument­schei­den mög­lich.

Ort: VHS im Bil­dungs­fo­rum, 14467 Pots­dam, Am Kanal 47, 0331 289‑4563

Gebühr: 9 Euro – Zur Anmel­dung …

Vorsorgevortrag in Eberswalde

23. März 2026, 16:30 bis 18 Uhr, Akademie 2. Lebenshälfte

Vie­le fra­gen sich: Wie erstel­le ich eine indi­vi­du­el­le und kon­kre­te Patienten­verfügung mit weit­rei­chen­den Festlegungen? Lei­der lie­gen die meis­ten ange­bo­te­nen Pati­en­ten­ver­fü­gun­gen aus­schließ­lich in der Dia­gno­se­ho­heitDia­gno­se­ho­heit Es braucht medi­zi­ni­sche Exper­ti­se, um eine Dia­gno­se stel­len zu kön­nen. von Ärz­ten und ent­hal­ten Situa­ti­ons­be­schrei­bun­gen, für die ein ethisch han­deln­der Arzt kei­ne Ster­be­ver­zö­ge­rung mehr ein­lei­ten oder fort­füh­ren wür­de. In die­sem Vor­trag ver­glei­chen wir die meist-ver­wen­de­ten Vor­ga­ben, mit Erwei­te­run­gen, die es erlau­ben, eine qual­vol­le Lebens­ver­län­ge­rung abzu­weh­ren. 

Nach einer Ein­füh­rung in das The­ma wer­den wir eini­ge Stan­dard­si­tua­tio­nen näher betrach­ten. Es wer­den Bei­spie­le gezeigt, wie die Situa­tio­nen indi­vi­du­ell und kon­kret erwei­tert wer­den kön­nen, sodass auch Lai­en ihr Vor­lie­gen erken­nen kön­nen und als Bevoll­mäch­tig­teBevoll­mäch­tig­te Ein/​e Bevollmächtigte/​r ist eine vom Voll­macht­ge­ber beru­fe­ne Per­son, die in Ver­tre­tung der Voll­macht­ge­be­rin oder des Voll­macht­ge­bers ent­schei­den bzw. han­deln kann. den Wil­len der Ver­fü­gen­den ange­mes­sen zur Kennt­nis und Gel­tung brin­gen kön­nen. Im Nach­gang zur Ver­an­stal­tung haben Sie die Mög­lich­keit, vom Dozen­ten eine Vor­sor­ge­map­peVor­sor­ge­map­pe Eine Vor­sor­ge­map­pe ist eine Art Schnell­hef­ter, in der alle wich­ti­gen Vor­sor­ge­do­ku­men­te zusam­men abge­legt sind. Die Map­pe ist mit dem Namen und Geburts­da­tum der betref­fen­den Per­son beschrif­tet. Als ers­tes Doku­ment ist die Patienten­verfügung durch die durch­sich­ti­ge Vor­der­sei­te zu sehen. zu erhal­ten (kos­ten­pflich­tig). Die­se ent­hält Patienten­verfügung, Voll­mach­tenVoll­macht Eine Voll­macht ist ein Doku­ment, das auch form­los erteilt wer­den kann, und aus dem her­vor­geht, wer, in wel­chem Umfang wen, rechts­ge­schäft­lich ver­tre­ten kann. So Bevoll­mäch­tig­te kön­nen ohne rich­ter­li­che Geneh­mi­gung ver­tre­ten. Die Voll­macht soll­te vom Voll­macht­ge­ber mit Datum unter­schrie­ben sein., Not­fall-Hin­weis-Kar­te, vor­aus­schau­en­de Not­fall­pla­nung, Ver­ein­ba­run­gen im Innen­ver­hält­nis, Hin­wei­se für die Erstel­lung eines Tes­ta­ments und Hin­wei­se für die Doku­men­ta­ti­on wei­ter­ge­hen­der Wün­sche (wie Vor­lie­ben für die Ver­pfle­gung, Musik und Medi­en, Spie­le, Wün­sche für die Bestat­tung, etc.).

Ort: Aka­de­mie 2. Lebens­hälf­te, 16225 Ebers­wal­de, Puschk­in­stra­ße 13

Kos­ten: 14 Euro – Zur Anmel­dung …

Vorsorge für die letzte Lebensphase

8. Juni 2026, 10–12 Uhr, im Treffpunkt Freizeit

Wenn eine Patienten­verfügung nicht ein­deu­tig ist, ent­schei­den ande­re – oft mit Hightech‑Medizin, selbst wenn der Mensch nicht mehr ansprech­bar ist.
Wie lässt sich qual­vol­le Über­the­ra­pie ver­hin­dern?
Der Vor­trag zeigt, wel­che Gren­zen vie­le Ver­fü­gun­gen haben und wie sie sinn­voll erwei­tert wer­den kön­nen.

Refe­rent: Frank Spa­de

Ort: Treff­punkt Frei­zeit, 14469 Pots­dam, Am Neu­en Gar­ten 64

Die Teil­nah­me ist kos­ten­los