Vorsorgevortrag in Eberswalde

23. März 2026, 16:30 bis 18 Uhr, Akademie 2. Lebenshälfte

Vie­le fra­gen sich: Wie erstel­le ich eine indi­vi­du­el­le und kon­kre­te Patienten­verfügung mit weit­rei­chen­den Festlegungen? Lei­der lie­gen die meis­ten ange­bo­te­nen Pati­en­ten­ver­fü­gun­gen aus­schließ­lich in der Dia­gno­se­ho­heitDia­gno­se­ho­heit Es braucht medi­zi­ni­sche Exper­ti­se, um eine Dia­gno­se stel­len zu kön­nen. von Ärz­ten und ent­hal­ten Situa­ti­ons­be­schrei­bun­gen, für die ein ethisch han­deln­der Arzt kei­ne Ster­be­ver­zö­ge­rung mehr ein­lei­ten oder fort­füh­ren wür­de. In die­sem Vor­trag ver­glei­chen wir die meist-ver­wen­de­ten Vor­ga­ben, mit Erwei­te­run­gen, die es erlau­ben, eine qual­vol­le Lebens­ver­län­ge­rung abzu­weh­ren. 

Nach einer Ein­füh­rung in das The­ma wer­den wir eini­ge Stan­dard­si­tua­tio­nen näher betrach­ten. Es wer­den Bei­spie­le gezeigt, wie die Situa­tio­nen indi­vi­du­ell und kon­kret erwei­tert wer­den kön­nen, sodass auch Lai­en ihr Vor­lie­gen erken­nen kön­nen und als Bevoll­mäch­tig­teBevoll­mäch­tig­te Ein/​e Bevollmächtigte/​r ist eine vom Voll­macht­ge­ber beru­fe­ne Per­son, die in Ver­tre­tung der Voll­macht­ge­be­rin oder des Voll­macht­ge­bers ent­schei­den bzw. han­deln kann. den Wil­len der Ver­fü­gen­den ange­mes­sen zur Kennt­nis und Gel­tung brin­gen kön­nen. Im Nach­gang zur Ver­an­stal­tung haben Sie die Mög­lich­keit, vom Dozen­ten eine Vor­sor­ge­map­peVor­sor­ge­map­pe Eine Vor­sor­ge­map­pe ist eine Art Schnell­hef­ter, in der alle wich­ti­gen Vor­sor­ge­do­ku­men­te zusam­men abge­legt sind. Die Map­pe ist mit dem Namen und Geburts­da­tum der betref­fen­den Per­son beschrif­tet. Als ers­tes Doku­ment ist die Patienten­verfügung durch die durch­sich­ti­ge Vor­der­sei­te zu sehen. zu erhal­ten (kos­ten­pflich­tig). Die­se ent­hält Patienten­verfügung, Voll­mach­tenVoll­macht Eine Voll­macht ist ein Doku­ment, das auch form­los erteilt wer­den kann, und aus dem her­vor­geht, wer, in wel­chem Umfang wen, rechts­ge­schäft­lich ver­tre­ten kann. So Bevoll­mäch­tig­te kön­nen ohne rich­ter­li­che Geneh­mi­gung ver­tre­ten. Die Voll­macht soll­te vom Voll­macht­ge­ber mit Datum unter­schrie­ben sein., Not­fall-Hin­weis-Kar­te, vor­aus­schau­en­de Not­fall­pla­nung, Ver­ein­ba­run­gen im Innen­ver­hält­nis, Hin­wei­se für die Erstel­lung eines Tes­ta­ments und Hin­wei­se für die Doku­men­ta­ti­on wei­ter­ge­hen­der Wün­sche (wie Vor­lie­ben für die Ver­pfle­gung, Musik und Medi­en, Spie­le, Wün­sche für die Bestat­tung, etc.).

Ort: Aka­de­mie 2. Lebens­hälf­te, 16225 Ebers­wal­de, Puschk­in­stra­ße 13

Kos­ten: 14 Euro – Zur Anmel­dung …