Satzung

Satzung der Patientensorge gUG mit Sitz in Potsdam

§ 1 Gesellschaft und Sitz

(1) Der Name der Gesell­schaft lau­tet Pati­en­ten­sor­ge gUG (haf­tungs­be­schränk­te, gemein­nüt­zi­ge Unter­neh­mer­ge­sell­schaft [in Grün­dung]).

(2) Sitz der Gesell­schaft ist Pots­dam.

§ 2 Gegenstand und Zweck des Unternehmens

(1) Die Gesell­schaft ver­folgt aus­schließ­lich und unmit­tel­bar gemein­nüt­zi­ge und mild­tä­ti­ge Zwe­cke im Sin­ne des Abschnitts “Steu­er­be­güns­tig­te Zwe­cke” der Abga­ben­ord­nung (§ 53 AO). Sie ist selbst­los tätig und ver­folgt nicht in ers­ter Linie eigen­wirt­schaft­li­che Zwe­cke.

(2) Gegen­stand und Zweck des Unter­neh­mens ist Auf­klä­rung, Infor­ma­ti­on und Hil­fe bei der Vorsorge zu einem selbst­be­stimm­ten, wür­de­vol­len und natür­li­chen Lebens­en­de. Damit wer­den die gemein­nüt­zi­gen Zwe­cke der Alten­hil­fe, das öffent­li­che Gesund­heits­we­sen und die Gesund­heits­vor­sor­ge geför­dert und ver­folgt sowie im wei­tes­ten Sin­ne Bil­dung und Ver­brau­cher­schutz.

(3) Kon­kret wird der Zweck der Gesell­schaft erfüllt durch die Bereit­stel­lung von lai­en­ver­ständ­li­chen Gesund­heits­in­for­ma­tio­nen und Ent­schei­dungs­hil­fen für die Erstel­lung von indi­vi­du­ell-kon­kre­tenindi­vi­du­ell-kon­kret Indi­vi­du­ell-kon­kret bedeu­tet, nach dem indi­vi­du­el­len, auf­ge­klär­ten Wil­len der ver­fü­gen­den Per­son und durch For­mu­lie­run­gen, die so kon­kret sind, dass Miss­ach­tun­gen bzw. Miss­ver­ständ­nis­se prak­tisch aus­ge­schlos­sen sind. Pati­en­ten­ver­fü­gung sowie Voll­mach­tenVoll­macht Eine Voll­macht ist ein Doku­ment, das auch form­los erteilt wer­den kann, und aus dem her­vor­geht, wer, in wel­chem Umfang wen, rechts­ge­schäft­lich ver­tre­ten kann. So Bevoll­mäch­tig­te kön­nen ohne rich­ter­li­che Geneh­mi­gung ver­tre­ten. und ande­ren Vor­sor­ge­do­ku­men­ten. Es sol­len zu dem The­ma regel­mä­ßig kos­ten­lo­se Vor­trä­ge und Work­shops ange­bo­ten wer­den, auf Wunsch auch kos­ten­lo­se indi­vi­du­el­le Bera­tung. Damit soll zur gesund­heit­li­chen Kom­pe­tenz und zur Stär­kung der Sou­ve­rä­ni­tät von Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten bei­getra­gen wer­den.

(4) Die Doku­men­te wer­den für eine ange­mes­se­ne Auf­wands­ent­schä­di­gung erstellt, im Bedarfs­fall auch kos­ten­los oder für eine frei­wil­li­ge Zuwen­dung.

(5) Um die sozi­al­ver­träg­li­chen Leis­tun­gen zu finan­zie­ren, nimmt die Gesell­schaft auch Spen­den und/​oder Zuwen­dun­gen an.

(6) Die Gesell­schaft ist berech­tigt, sämt­li­che Geschäf­te zu täti­gen, die geeig­net sind, den Gegen­stand und Zweck der Gesell­schaft mit­tel­bar oder unmit­tel­bar zu för­dern.

(7) Mit­tel der Gesell­schaft dür­fen aus­schließ­lich für sat­zungs­mä­ßi­ge Zwe­cke ver­wen­det wer­den.

§ 3 Stammkapital und Geschäftsanteile

(1) Das Stamm­ka­pi­tal der Gesell­schaft beträgt 1.300 Euro.

(2) Das Stamm­ka­pi­tal wird zunächst als ers­ten Grün­dungs-Gesell­schaf­ter von Frank Spa­de ein­ge­bracht.

(3) Die Ein­la­ge ist in bar zu leis­ten und sofort in vol­ler Höhe zur Zah­lung fäl­lig.

(4) Gesell­schaf­ter dür­fen kei­ne Gewinn­an­tei­le und in ihrer Eigen­schaft als Gesell­schaf­ter kei­ne sons­ti­gen Zuwen­dun­gen aus Mit­teln, außer einer ange­mes­se­nen Ver­gü­tung für erbrach­te Leis­tung, der Gesell­schaft erhal­ten.

(5) Beim Aus­schei­den aus der Gesell­schaft, bei Auf­lö­sung der Gesell­schaft oder bei Weg­fall steu­er­be­güns­tig­ter Zwe­cke, haben Gesell­schaf­ter höchs­tens ein Recht auf den eige­nen nomi­nel­len Anteil und den gemei­nen Wert ihrer geleis­te­ten Sach­ein­la­gen.

(6) Es darf kei­ne Per­son durch Aus­ga­ben, die dem Zweck der Gesell­schaft fremd sind, oder durch unver­hält­nis­mä­ßig hohe Ver­gü­tun­gen begüns­tigt wer­den.

(7) Bei Auf­lö­sung oder Auf­he­bung der Gesell­schaft oder Weg­fall der steu­er­be­güns­tig­ten Zwe­cke, fällt das Ver­mö­gen der Gesell­schaft, soweit es die ein­ge­zahl­ten Kapi­tal­an­tei­le der Gesell­schaf­ter über­steigt, an den gemein­nüt­zi­gen BIVA-Pfle­ge­schutz­bund, der es unmit­tel­bar und aus­schließ­lich für gemein­nüt­zi­ge oder mild­tä­ti­ge Zwe­cke zu ver­wen­den hat.

§ 4 Geschäftsjahr und Dauer der Gesellschaft

(1) Die Gesell­schaft beginnt mit der Ein­tra­gung im Han­dels­re­gis­ter. Das Geschäfts­jahr ist das Kalen­der­jahr. Das ers­te Geschäfts­jahr endet am 31. Dezem­ber des Jah­res, in dem die Gesell­schaft in das Han­dels­re­gis­ter ein­ge­tra­gen wird.

(2) Die Dau­er der Gesell­schaft ist unbe­stimmt.

§ 5 Geschäftsführung und Vertretung

(1) Die Gesell­schaft hat einen Geschäfts­füh­rer.

(2) Der Geschäfts­füh­rer ver­tritt die Gesell­schaft allein. Er ist befugt, Rechts­ge­schäf­te mit sich selbst oder mit sich als Ver­tre­ter Drit­ter vor­zu­neh­men.

(3) Die vor­ste­hen­den Rege­lun­gen gel­ten für die Liqui­da­to­ren der Gesell­schaft ent­spre­chend.

§ 6 Wett­be­werbs­ver­bot

Der Gesell­schaf­ter unter­liegt kei­nem Wett­be­werbs­ver­bot.

§ 7 Bekanntmachungen

Bekannt­ma­chun­gen der Gesell­schaft erfol­gen im elek­tro­ni­schen Bun­des­an­zei­ger.

§ 8 Gründungskosten

(1) Die Kos­ten der Grün­dung und des Voll­zu­ges gehen bis zum Höchst­be­trag von 1.000 Euro, zulas­ten der Gesell­schaft, dar­über­hin­aus­ge­hen­de Grün­dungs­kos­ten trägt der Gesell­schaf­ter.

(2) Die Kos­ten künf­ti­ger Kapi­tal­erhö­hun­gen und Sat­zungs­än­de­run­gen ein­schließ­lich der Kos­ten für Über­nah­me­er­klä­run­gen trägt die Gesell­schaft.

§ 9 Schlussbestimmungen

(1) Die Nich­tig­keit oder Anfecht­bar­keit ein­zel­ner Bestim­mun­gen die­ser Sat­zung berührt die Gül­tig­keit der übri­gen Bestim­mun­gen nicht. Die ungül­ti­ge Bestim­mung ist durch eine mög­lichst gleich­wer­ti­ge, gül­ti­ge zu erset­zen.

(2) Ergän­zend zu die­sem Gesell­schafts­ver­trag gel­ten die Bestim­mun­gen des Geset­zes betref­fend die Gesell­schaf­ten mit beschränk­ter Haf­tung in der gül­ti­gen Fas­sung.

Pots­dam, im Juni 2022